Erster Osnabrücker QUERUNGS_GANG

Warten, Betteln, Warten… Spurten

„Da, ein Übergang!“ – Hoffnungsvoll auf den Taster drücken – Warten – Weiter warten – Ungeduldig schauen – Warten – Dann: „Ahh, endlich! Jetzt aber schnell rüber!“ – „Oh, verdammt. Nur bis zur Mittelinsel gekommen“ – Und wieder warten…

So etwa verläuft oft der Weg von Stadttouristen, die – nachdem sie durch die schöne Altstadt gekommen sind – jetzt über den Heger-Tor-Wall zum Museumsquartier wollen. Keine schöne Erinnerung, die da bleibt. Und genauso, und das vielleicht sogar täglich, geht es Osnabrückerinnen und Osnabrückern, die zu Fuß eine der vielspurigen und verkehrsreichen Wallstraßen queren wollen.

Als zuFuß! e.V. haben wir uns vorgenommen, Verbesserungen der Bedingungen fürs Zufußgehen in der Stadt einzufordern: fürs Einkaufen gehen oder Shoppen, für Stadtführungen, fürs Spaziergehen, für den Marktbummel… Und da gibt es einiges zu verbessern.

Mit dem 1. Osnabrücker QUERUNGS_GANG haben wir die schwierigen Bedingungen für Fußgänger längs des Heger-Tor-Walles fokussiert. Ein Abstecher führte uns auf die Arndtstraße, über den Arndtplatz bis zum Schnatgang, um das konfliktschwangere Mit- bzw. oft auch Gegeneinander von Fuß- und Radverkehr erfahrbar zu machen.

Dazu, dass es sowohl in Weststadt und Wüste als auch am Wall entspannt blieb, trug bestimmt der Umstand bei, dass der Pantomime Manfred Pomorin vorausging und Mattis Fuchs, Saxofonist der Osnabrücker Jazz-Formation „Flaw and Order„, begleitende Loops hören ließ.

Diese Aktion bildete übrigens den Auftakt für unser Projekt „Kultur zu Fuß“, das dankenswerterweise gefördert wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Landschaftsverband Osnabrücker Land und der Sparkasse Osnabrück.

Weitere Fotos des 1. Osnabrücker QUERUNGS_GANGES auf unserer Facebook-Seite: Link auf Facebook (Achtung: externer Link, der einen Facebook-Account voraussetzt)